Carl Maria Nikolaus Hummel
1821 – Weimar – 1907
15. Dezember 2009 von GalerieFach
Deutscher Maler und Zeichner.
Der Sohn des Komponisten Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837) war anfangs Schüler von C. A. Schwerdgeburth (1785 – 1868). Von 1834 bis 1842 lernte er bei Friedrich Preller d. Ä. (1804 – 1878) in Weimar, der Hummels Vorliebe für die „heroische Landschaft“ prägte. Mit ihm gemeinsam reiste er nach Holland, Norwegen, Rügen und Tirol.
1842 reiste er nach Italien. In Rom, auf Capri und Sizilien hielt er sich länger auf. 1844 kehrte er nach Weimar zurück. 1845/1846 besuchte er erneut Rom, danach reiste er in die Schweiz. 1855 erfolgte auf Einladung des Erbprinzen Georg von Meiningen eine Reise zum Comer See.
1859 wurde er Professor an der Weimarer Zeichenschule. 1869 reiste er nach Korsika. In den folgenden Jahren unternahm er meist nur noch Reisen in das Mittelgebirge.
Von seinen Reisen brachte er zahlreiche Studien mit, neben Zeichnungen in unterschiedlicher Technik auch vor der Natur entstandene Ölstudien, die ihren Niederschlag in seinen ausgeführten Gemälden fanden, die wiederum durch ihr kühnes Kolorit und eine virtuose Maltechnik bestechen.
Bilder Hummels mit Motiven aus dem Berner Oberland (Brienzer See, Lauterbrunnental) sind aus den Jahren 1857, 1858 und 1866 bekannt (vgl. Boetticher 1, 2, p.620/621, 55, 56, 58 und 76).
1) angeboten von Galerie Joseph Fach GmbH

Carl Maria Nikolaus Hummel 1821 – Weimar – 1907 - Interieur des Dichterzimmers von Johann Wolfgang von Goethe im Residenzschloss Weimar. Aquarell, über Bleistift, mit Deckweiß gehöht, auf Velin, links unten signiert „C Hummel“. 40:29,5 cm.
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