Karl Gottfried Traugott Faber
1786 – Dresden – 1863
15. Dezember 2009 von Michael
Deutscher Maler, Zeichner und Graphiker
Von 1801-1804 war Faber Schüler der Dresdener Akademie bei C.G. Fechhelm (1732-1816), anschließend bis 1814 Schüler J.C. Klengels (1751-1824). Aus finanziellen Gründen arbeitete er anfangs verstärkt als Radierer und Lithograph für Buchhändler.
1819/1820 wurde er zum Pensionär und Mitglied der Dresdener Akademie berufen, von 1815-1834 unterrichtete er u.a. am Freimaurer-Institut in Dresden. Zu seinen bedeutendsten Schülern dort zählte F. von Rayski (1806-1890).
Faber führte die Tradition Klengels in der Dresdener Landschaftsmalerei fort und wurde zwischen 1820 und 1830 von C.D. Friedrich (1774-1840) beeinflusst.
Auch gehörte er zu den Dresdener Künstlern, die neben A. Graff (1736-1813), J.W. Mechau (1745-1808), E.F. Oehme (1797-1855), C. Götzloff (1799-1866) und L. Richter (1803-1884) von dem Kunstsammler und Kunstschriftsteller Johann Gottlob von Quandt (1787-1859) gefördert wurden.
Seit 1801 war Faber regelmäßig auf den Dresdener Akademieausstellungen vertreten. Im Mittelpunkt seines Schaffens stand die realistische Darstellung seiner Heimat Sachsen und der umgebenden Länder, vor allem aus Schlesien.
1) angeboten von Galerie Joseph Fach GmbH

Karl Gottfried Traugott Faber, 1786 – Dresden – 1863, „Der Fels Wittgenschloß genannt im ...thal bey Glashütte“. Aquarell und Deckfarben, auf Velin, verso signiert und datiert „T. Faber del 1823“. 27,7:22,4 cm.
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